Joshua Kimmich verlässt das DFB-Aufgebot nach dem 0:1 gegen Griechenland vorzeitig und wird in der zweiten Länderspiel-Woche nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 31-jährige Bayern-Profi äußerte zwar Bedauern, zeigte aber Verständnis für die Entscheidung des Bundestrainers, der das Aufgebot in zwei Wochenphasen neu zusammensetzt.
Enttäuschung nach enttäuschendem Spielverlauf
Kimmich, der als Kapitän eine prägende Figur der Mannschaft ist, reagierte verhalten auf die Entscheidung: Er habe gern noch geblieben, verstehe aber, dass der Trainer andere Spieler kennenlernen wolle. Die Entscheidung fällt damit in eine schwierige Phase für den Verteidiger/Mittelfeldspieler: Nach anfänglich engagierter Leistung leistete er im Spiel gegen Griechenland zunächst einen missglückten Pass im Spielaufbau und war beim entscheidenden Gegentor an einer bedeutenden Ballabfälschung beteiligt.
«Schwierig. Ich wäre gerne geblieben, aber ich verstehe auch, dass der Trainer noch andere Jungs kennenlernen möchte.»
Der Abgang des Kapitäns aus dem Team kam für Beobachter nicht völlig überraschend, ist aber für Kimmich persönlich schmerzhaft — nicht nur emotional, sondern auch im Hinblick auf Karriereziele. Der Profi strebt an, den Rekord von Lothar Matthäus zu erreichen; dafür fehlen ihm derzeit noch 34 Partien. Durch die vorzeitige Abreise entgehen ihm in dieser Länderspielperiode nun zumindest zwei Einsätze.
Auswirkungen auf Kimmichs weitere Tage
Konkrete Freizeitpläne für die kommenden Tage hat Kimmich laut eigener Aussage noch nicht. Er kündigte an, heim nach München zu fahren und dort die weiteren Schritte zu überlegen — vermutlich mit Blick auf Erholung und Familie. Mögliche Aktivitäten, die in der Berichterstattung erwähnt wurden, reichen von kleinen Gartenarbeiten bis zu Freizeitmomenten mit den Kindern. Ob er beim nächsten Heimspiel gegen Serbien im Stadion als Tribünengast zu sehen sein wird, bleibt offen.
- Sofortige Konsequenz: Kimmich verlässt das Aufgebot und reist nach München.
- Karriereauswirkung: Für seinen Rekordversuch fehlen weiterhin 34 Länderspiele; zwei mögliche Einsätze sind in dieser Woche verloren.
- Teamdynamik: Der Bundestrainer testet andere Spieler und bleibt bei seiner geplanten Personalrotation.
Kurze Datenübersicht
| Ziel | Aktueller Stand |
|---|---|
| Partien bis Matthäus-Rekord (150) | 34 fehlen |
| Verlorene Einsätze in dieser Woche | 2 |
Für die Mannschaft bedeutet die Abreise des Kapitäns, dass andere Akteure in der zweiten Länderspiel-Woche zum Zug kommen und sich zeigen können. Aus sportlicher Sicht verfolgt der Bundestrainer offenbar das Ziel, den Kader zu erweitern und neue Optionen zu prüfen — ein Vorgehen, das Kimmich zwar enttäuscht aufnimmt, das er aber nachvollziehen kann.
Aus Freizeitperspektive bleibt für Fans und Beobachter spannend, wie der Kapitän die freie Zeit nutzt: Er selbst kündigte an, zu Hause die Daumen zu drücken. Für Verein und Bundestrainer eröffnet die Personalrochade die Chance, alternative Formationen und Spielerprofile auszutesten — ein Prozess, der in der Saisonplanung und für künftige Turniere Bedeutung haben kann.
Als Ressortleiter Freizeit begrüße ich die Offenheit des Spielers, der trotz persönlicher Enttäuschung die Teamentscheidung respektiert. Für Anhänger bleibt die Hoffnung, dass Kimmich bald wieder in Topform und mit Blick auf seinen Rekord zurückkehrt — und dass die kommenden Tage ihm die nötige Ruhe bringen.