Die Pfarre Hollabrunn und das Pflege- und Betreuungszentrum (PBZ) haben Pfarrmoderator Eduard Schipfer am vergangenen Mittwoch offiziell verabschiedet. Schipfer, der von 2003 bis 2016 in Gänserndorf tätig war und anschließend in Poysdorf sowie in Hollabrunn wirkte, steht nun kurz vor dem Ruhestand. Sein letzter Arbeitstag als Moderator der Pfarre Hollabrunn ist der 31. August.
Würdigung im PBZ: Danke für jahrelange seelsorgerische Arbeit
Im PBZ Hollabrunn lobte Ehrenamtsmanagerin Elisabeth Schönhofer den langen Einsatz Schipfers für die Bewohnerinnen und Bewohner. Zur Abschiedsfeier gehörten neben Mitgliedern der Pfarre auch Pfarrvikar Norbert Orglmeister, sowie Erich Seher, Hedwig Hörmann, Elisabeth Stifter und Willi Müllebner. Die Anwesenden würdigten vor allem die konstante pastorale Präsenz Schipfers im Alltag der Pflegeeinrichtung.
„Sie haben mir ein Ständchen dargebracht“,
schmunzelte Schipfer im Gespräch über seine letzte Messe im PBZ – ein persönlicher Hinweis darauf, wie sehr sich die Verbindung zwischen Seelsorge und Bewohnern im Laufe der Jahre verstärkt hat.
Stationen und Perspektive: Vom Dienst vor Ort zum Ruhestand in Gänserndorf
Die Dienstroute Schipfers wird in den Verabschiedungsformaten kurz skizziert: 2003 bis 2016 war er in Gänserndorf tätig, danach folgten Einsätze in Poysdorf und in der Pfarre Hollabrunn. Nach seinem Rückzug aus der Amtsführung will Schipfer als Pensionist in Gänserndorf wohnen. In der Berichterstattung wurde zudem erwähnt, dass er künftig als „freischaffender Pfarrer“ im Verbandsumfeld rund um den Rochusberg in Verbindung mit dem früheren Rapid-Pfarrer Christoph Pelczar stehen wird.
| Zeitraum | Ort |
|---|---|
| 2003–2016 | Gänserndorf |
| nach 2016 | Poysdorf |
| bis 31. August (aktuelles Jahr) | Hollabrunn |
Konsequenzen für die Pfarre Hollabrunn
Mit dem Amtsscheid Schipfers endet eine Phase, in der die Pfarre auf die Erfahrung eines langjährigen Seelsorgers zurückgreifen konnte. Für die Gemeinde bedeutet dies organisatorisch und pastoral eine Umstellung: Die Koordination liturgischer Dienste, die Begleitung von Ehrenamtlichen im PBZ und die Vernetzung mit anderen Pfarreien müssen neu geregelt werden. Konkrete Nachfolgeregelungen wurden im Rahmen der Verabschiedung nicht öffentlich angekündigt.
- Abschied: Offizielle Verabschiedung im PBZ Hollabrunn.
- Letzter Arbeitstag: 31. August.
- Zukunft: Ruhestand mit Wohnsitz in Gänserndorf; Tätigkeit als „freischaffender Pfarrer“ im Verband um den Rochusberg.
Die Verabschiedung im PBZ unterstrich die Bedeutung, die Seelsorgearbeit gerade für ältere Menschen und Pflegeheimbewohner hat. Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzten mit der Würdigung ein sichtbares Zeichen der Anerkennung. Für viele in Hollabrunn bleibt die Frage, wie die Pfarre die Übergangszeit gestalten wird — sowohl im liturgischen Alltag als auch in der Begleitung vulnerabler Bewohnerinnen und Bewohner.
Als Lokalkorrespondent werde ich die Entwicklung in der Pfarre weiter begleiten und über konkrete Personalentscheidungen sowie mögliche Übergangsregelungen berichten, sobald diese bekanntgegeben werden.