Treffen fördert Austausch und Vernetzung im Hilfswerk
Der ehrenamtliche Besuchsdienst des Hilfswerks Herzogenburg hat sich kürzlich in den Räumen der Organisation zu einem Kaffee-Plausch versammelt. Ziel des Treffens war der fachliche und organisatorische Austausch zwischen Leitung, Pflegemanagement, Vorstand und den ehrenamtlich Tätigen.
Besuchsdienstleiterin Birgit Hammerl konnte neben vier anwesenden Ehrenamtlichen auch Pflegemanagerin Renate Weißenberger, deren Stellvertreter Stefan Hieger sowie den Vereinsvorsitzenden Bernhard Moser begrüßen. Bei Kaffee und Kuchen gab Hammerl zahlreiche Informationen zu Aufbau, Abläufen und Bedeutung des Besuchsdienstes weiter.
- Insgesamt engagieren sich acht Besucherinnen und Besucher im Vereinsgebiet.
- Das Einsatzgebiet umfasst neun Gemeinden im Bezirk: Herzogenburg, Traismauer, Nußdorf, Inzersdorf-Getzersdorf, Kapelln, Perschling, Statzendorf, Obritzberg und Wölbling.
- Die Treffen dienen sowohl der Information als auch der Stärkung des Zusammenhalts und der Qualität der Besuche bei betreuten Personen.
Breite Abdeckung, kleiner Teilnehmerkreis
Der Besuchsdienst deckt mit acht Ehrenamtlichen ein vergleichsweise großes geografisches Gebiet ab. Das erfordert eine gute Koordination und klare Absprachen, damit regelmäßige Besuche bei älteren oder unterstützungsbedürftigen Personen gesichert sind. Im Gespräch wurden daher Themen wie Einsatzplanung, Erreichbarkeit und mögliche Erweiterung des Angebots erörtert.
| Statistik | Wert |
|---|---|
| Anzahl Ehrenamtliche | 8 |
| Abgedeckte Gemeinden | 9 |
Die anwesenden Verantwortlichen betonten, wie wichtig solche regelmäßigen Zusammenkünfte für Qualitätssicherung und Motivation sind. Ehrenamtliche berichteten über ihre Erfahrungen bei den Hausbesuchen, über kleine Hilfestellungen im Alltag und das Gespräch mit betreuten Personen, das oft sozial isolierenden Folgen entgegenwirkt.
„Dieser Nachmittag wird nicht eine einmalige Veranstaltung bleiben“,
lautete das allgemeine Feedback der Anwesenden. Die Absicht ist, den Kaffee-Plausch künftig regelmäßig als Austauschplattform und Fortbildungsgelegenheit zu etablieren.
Konsequenzen für Betreute und Freiwillige
Für betreute Personen bedeutet ein verlässlicher Besuchsdienst oft spürbare Entlastung – sei es durch ein kurzes Gespräch, Begleitung zu Terminen oder die einfache Anwesenheit, die Isolation vermindert. Für die Ehrenamtlichen selbst schaffen strukturierte Treffen Sicherheit: klare Einsatzregeln, Ansprechpartner im Pflegemanagement und die Möglichkeit, schwierige Situationen zu besprechen.
Auch die Vereinsleitung sieht in der Vernetzung von Leitung, Pflegemanagement und Ehrenamtlichen einen wichtigen Schritt, die Professionalität des Angebots zu stärken. Konkrete Erweiterungen des Besuchsdienstes – etwa die Gewinnung weiterer Ehrenamtlicher oder gezielte Fortbildungsangebote – wurden als künftige Themen benannt, ohne dass beim Treffen bereits feste Zusagen gemacht wurden.
Die Gemeindeübergreifende Ausrichtung des Hilfswerks zeigt, wie lokale Sozialarbeit in Herzogenburg und Nachbargemeinden organisiert ist. Für Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe oder Besuch wünschen, ist das Hilfswerk Ansprechpartner; für neue Freiwillige besteht die Möglichkeit, sich beim Verein zu melden und damit Teil eines regionalen Netzwerks zu werden.
Das Treffen dokumentiert den Stellenwert ehrenamtlicher Arbeit im Sozialbereich und unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Kommunikation zwischen Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Stellen, um Versorgungslücken zu schließen und die Lebensqualität älterer Menschen in der Region zu sichern.