Die Marktgemeinde Gresten treibt die Erweiterung ihres Freizeitareals in der Schulstraße voran. Bereits im Herbst soll eine neue Padelanlage eröffnen; weitere Spiel- und Sportstätten wie ein Funcourt, eine Tenniswand, ein Kletterturm und ein Beachvolleyballplatz sind geplant.
Kooperation mit Tennisclub für Betrieb
Bei einem offiziellen Treffen besiegelten Bürgermeister Harald Gnadenberger und der Obmann des Tennisclubs Gresten, David Wurzer, die Zusammenarbeit für den Betrieb der neuen Padelanlage. Das Projekt wird direkt neben dem bestehenden Tennisplatz errichtet und ergänzt damit das vorhandene Angebot an Sportinfrastruktur an diesem Standort.
Was konkret geplant ist
Die Anlage gliedert sich räumlich in einen nördlichen und einen südlichen Bereich. Im nördlichen Teil sind Sportflächen vorgesehen, die sich an Ballsportarten und Einzeltraining richten; im südlichen Teil stehen Bewegungs- und Spielgeräte für Freizeit- und Mannschaftsformen im Fokus.
- Nördlicher Bereich: Padelanlage, Funcourt, Tenniswand
- Südlicher Bereich: Kletterturm, Beachvolleyballplatz
| Bereich | Geplante Anlagen |
|---|---|
| Nördlich | Padelanlage, Funcourt, Tenniswand |
| Südlich | Kletterturm, Beachvolleyballplatz |
Auswirkungen für Gemeinde und Vereine
Die Erweiterung hat mehrere praktische Effekte: Mit der Padelanlage reagiert die Gemeinde auf die steigende Nachfrage nach modernen, platzsparenden Racketsportarten. Die Kooperation mit dem lokalen Tennisclub schafft zugleich eine Organisationsstruktur für Reservierung, Pflege und Nutzung der neuen Flächen. Nutzerinnen und Nutzer profitieren von einer größeren Vielfalt an Sportmöglichkeiten direkt vor Ort; Vereine erhalten zusätzliche Trainings- und Veranstaltungsflächen.
Für Gemeinden wie Gresten ist die Kombination von kommunaler Planung und Vereinsbetrieb ein bewährtes Modell: Die Gemeinde stellt die Infrastruktur bereit, der Verein übernimmt häufig Betrieb und Betreuung. Das reduziert organisatorischen Aufwand und kann laufende Kosten stabilisieren – ein wichtiger Punkt gerade für kleinere Kommunen.
Tipps für Besucherinnen und Vereine
Wer die neuen Angebote sinnvoll nutzen will, sollte folgende Punkte beachten:
- Informieren Sie sich vorab über Reservierungsmodalitäten beim Tennisclub Gresten (Betriebsvereinbarung für Padel ist abgeschlossen).
- Checken Sie, ob für spezielle Nutzungen (Turniere, Kurse) zusätzliche Genehmigungen oder Kosten anfallen.
- Beachten Sie die saisonalen Nutzungszeiten: Wer frühzeitig Plätze reserviert, hat vor allem im Übergang zum Herbst bessere Chancen.
Die konkrete Eröffnung der Padelanlage ist für den Herbst geplant; für die weiteren Anlagen sind Planungen angekündigt, nähere Zeitangaben dazu wurden von Seiten der Gemeinde nicht genannt. Die Entwicklung in Gresten steht exemplarisch für einen Trend in Österreich: Gemeinden investieren gezielt in multifunktionale Freizeitinfrastruktur, um lokale Sportangebote zu diversifizieren und Vereinsleben zu stärken.
Für Freizeit-Verantwortliche in anderen Gemeinden bietet das Projekt einige Anknüpfungspunkte: Kooperation mit bestehenden Vereinen, modulare Planung (ein Teilbereich zuerst eröffnen) und klare Aufgabenverteilung für Betrieb und Instandhaltung. Diese Punkte helfen, Projekte rascher und kosteneffizient umzusetzen.
Die Marktgemeinde Gresten plant die Umsetzung in der Schulstraße weiterhin aktiv weiterzuführen. Konkrete Öffnungszeiten, Preisgestaltung und ein genauer Eröffnungs‑Termin für die weiteren Anlagen werden von der Gemeinde und dem Tennisclub zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.