In der Nacht brach in einem Mehrparteienhaus im Stadtzentrum von Klosterneuburg (Bezirk Tulln) ein schwerer Brand aus. Laut Feuerwehr schlugen die Flammen bis zu 20 Meter hoch aus dem Dachstuhl. Beim Einsatz waren insgesamt rund 80 Feuerwehrleute im Einsatz, verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.
Einsatzverlauf und Maßnahmen
Die Feuerwehr wurde kurz nach 23.30 Uhr alarmiert, nachdem mehrere Notrufe eingegangen waren. Wegen der Lage des Hauses im belebten Zentrum und der Ausdehnung des Feuers wurde die zweithöchste Alarmstufe B3 ausgelöst. Zu den alarmierten Einheiten zählten die Feuerwehren Klosterneuburg, Kritzendorf und Kierling.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Das Feuer breitete sich rasch aus; um eine weitere Gefährdung benachbarter Wohnanlagen zu verhindern, mussten Schutzmaßnahmen für eine angebaute Wohnhausanlage getroffen werden. Eine Teleskopmastbühne kam zum Einsatz, zudem waren 17 Atemschutztrupps im Einsatz, um das Brandgeschehen unter Kontrolle zu bringen.
Evakuierungen und Versorgung
Zum Zeitpunkt des Ausbruchs befanden sich nach Angaben der Feuerwehr keine Personen im unmittelbar betroffenen Haus. Wegen der starken Rauchentwicklung kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere Wohnungen in umliegenden Gebäuden auf mögliche Rauchgasbelastung. Mehrere Bereiche wurden vorsorglich evakuiert; die betroffenen Personen wurden vom Roten Kreuz betreut und konnten nach Abschluss der Kontrollen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
- Alarmzeit: kurz nach 23.30 Uhr
- Feuerwehreinheiten: Klosterneuburg, Kritzendorf, Kierling
- Personalstärke: rund 80 Feuerwehrleute, 17 Atemschutztrupps
- Besonderheiten: Teleskopmastbühne, Evakuierungen umliegender Wohnungen
„Brand aus“ wurde kurz vor 2.00 Uhr gegeben.
Nacharbeiten und Ermittlungen
Gegen 2.00 Uhr meldeten die Einsatzkräfte „Brand aus“. Anschließend führten die Feuerwehren Nachlöscharbeiten durch, um letzte Glutnester zu bekämpfen und eine Wiederentzündung zu verhindern. Verletzte wurden laut Feuerwehr keine gemeldet.
Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den Ausbruch und die mögliche Entstehungsquelle des Feuers zu klären. Weitere Details zu Schadenshöhe oder zur Dauer der Einsatzmaßnahmen wurden bislang nicht veröffentlicht.
Kontext und mögliche Folgen
Ein Dachstuhlbrand in einem innerstädtischen Mehrparteienhaus birgt ein hohes Gefährdungspotenzial, besonders wegen der Rauchentwicklung und der Gefahr der Ausbreitung auf Nachbargebäude. Die schnelle Alarmierung und das koordinierte Vorgehen mehrerer Feuerwehren konnten offenbar größere Personenschäden verhindern. Dennoch werden Bewohnerinnen und Bewohner sowie Eigentümer mit den Folgen in Form von Rauch‑ und Brandfolgeschäden konfrontiert sein; genaue Angaben zum Ausmaß des Schadens stehen noch aus.
Für die kommenden Stunden und Tage sind Maßnahmen zu erwarten, die von Brandursachenermittlungen der Polizei bis zu technischen Kontrollen am Gebäude reichen können. Sollten Statik oder Gebäudeteile betroffen sein, wären weitere Sicherungsmaßnahmen und gegebenenfalls Unterbringungen für betroffene Bewohner nötig.
| Parameter | Angabe |
|---|---|
| Alarmierung | kurz nach 23.30 Uhr |
| Brandende | kurz vor 2.00 Uhr ("Brand aus") |
| Feuerwehrkräfte | rund 80 |
| Atemschutztrupps | 17 |
| Verletzte | keine |
Die Ermittlungen der Polizei laufen. Über mögliche Sperren im Stadtzentrum oder Einschränkungen für Anrainer wurde zunächst nichts bekanntgegeben. Die Feuerwehr bittet grundsätzlich darum, Einsatzfahrten nicht zu behindern und Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort zu folgen.