Austria Wien hat sich am Samstagabend ohne Mühe für das Achtelfinale des ÖFB-Cups qualifiziert. Die Veilchen besiegten den Regionalligisten Traiskirchen deutlich mit 6:0 und setzten damit ein klares Zeichen im Pokalbewerb.
Frühe Entscheidung durch vier Treffer in 17 Minuten
Die Mannschaft aus Wien bestimmten die Partie von Beginn an und legte eine starke erste Halbzeit hin. Innerhalb von nur 17 Minuten erzielten die Gastgeber vier Treffer, die die Begegnung faktisch schon vor der Pause entschieden. In dieser Drangphase trugen sich Deshishku, Handl, Eggestein und Nnodim in die Torschützenliste ein.
In der Nachspielzeit der zweiten Hälfte sorgten der eingewechselte Hettwer und erneut Eggestein für die endgültige Höhe des Resultats. Der klare Erfolg verschafft Austria Wien nicht nur das Weiterkommen, sondern auch Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben im Ligabetrieb und im Cup.
WSG Tirol ebenfalls souverän
Auch WSG Tirol steht unter den letzten 16 Teams des ÖFB-Cups. Die Semlic-Elf gewann gegen den SV Leithaprodersdorf mit 4:0. Für die Wattener trafen unter anderem der Neuzugang Wels doppelt sowie Olakigbe und Goiginger.
- Austria Wien – Traiskirchen 6:0: Deshishku, Handl, Eggestein (2), Nnodim, Hettwer
- WSG Tirol – SV Leithaprodersdorf 4:0: Wels (2), Olakigbe, Goiginger
| Spiel | Ergebnis | Torschützen |
|---|---|---|
| Austria Wien – Traiskirchen | 6:0 | Deshishku, Handl, Eggestein (2), Nnodim, Hettwer |
| WSG Tirol – SV Leithaprodersdorf | 4:0 | Wels (2), Olakigbe, Goiginger |
Konsequenzen für den weiteren Wettbewerb
Die klaren Siege beider Bundesligisten festigen deren Stellung im Cup und schaffen Planungssicherheit für die Auslosung der nächsten Runde. Für Austria Wien ist der deutliche Erfolg zugleich eine Gelegenheit, schwächere Resultate aus dem Ligabetrieb zu relativieren und verletzungsfreie Wechselspielräume im Kader zu nutzen. Bei der WSG Tirol dürfte der starke Auftritt des Neuzugangs Wels, der gleich zweimal traf, für positive Impulse sorgen.
Neben diesen Partien erreichten laut Quellen auch LASK und Sturm die nächste Cup-Runde; nähere Details zu ihren Begegnungen wurden in der vorliegenden Zusammenfassung nicht genannt.
Für die anstehenden Runden bedeutet das Weiterkommen der Favoriten, dass die Wahrscheinlichkeit für Duelle zwischen Bundesligisten steigt. Solche Begegnungen haben sportlich hohe Bedeutung und können zudem zusätzliche Zuschauerinteressen wecken. Zudem bietet der Cup kleineren Vereinen die Bühne, sich gegen höherklassige Teams zu präsentieren – an diesem Wochenende konnten Traiskirchen und Leithaprodersdorf den Klassenunterschied jedoch nicht überbrücken.
Sportlich bleiben nun die Fragen, wie Austria Wien und WSG Tirol die gewonnenen Cup-Tage nutzen: Setzen sie den Schwung in der Meisterschaft fort, oder bleibt der Pokal ein eigenes Terrain, in dem Rotation und Kaderspielzeit Vorrang haben? Die kommende Auslosung und die nächsten Begegnungen werden zeigen, wie nachhaltig diese Erfolge sind.
Insgesamt bot der Samstag im ÖFB-Cup klare Resultate, präzise Abschlüsse und die Bestätigung, dass etablierte Bundesligisten ihre Favoritenrolle in der Anfangsphase des Bewerbs durchsetzen können.