Das AMS Schwechat und die Lufthansa Aviation Training Austria GmbH haben ihre Zusammenarbeit mit einem gezielten Recruiting-Event für technische Fachkräfte in Schwechat vertieft. Die Initiative, die auf einem Unternehmensbesuch des AMS bei der Lufthansa Aviation Training Austria aufbaute, soll offene Stellen möglichst rasch mit qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern besetzen und so dem Fachkräftemangel in der Region begegnen.
Einblicke in Arbeitsbereiche und Technik
Bei dem Besuch erhielt das AMS-Team einen detaillierten Einblick in die Tätigkeitsfelder des Unternehmens. Besonderes Interesse galt den modernen Flugsimulatoren, die bei der Aus- und Weiterbildung von Pilotinnen und Piloten eingesetzt werden. Die Technik hinter diesen Simulatoren verlangt spezielles Know-how, weshalb die Lufthansa Aviation Training Austria gezielt nach qualifiziertem technischen Personal suchte.
Koordination und Ansprechpartner
Am Recruiting-Event waren Vertreter des AMS Schwechat sowie der Lufthansa Aviation Training Austria beteiligt. Namentlich genannt werden Michael Schöpf und Florian Panuska vom AMS Schwechat sowie Mustafa Ciger von der Lufthansa Aviation Training Austria. Die Veranstaltung diente dem unmittelbaren Austausch zwischen Unternehmen und Arbeitsmarktförderung, um eine rasche Vermittlung zu ermöglichen.
- Organisatoren: AMS Schwechat und Lufthansa Aviation Training Austria GmbH
- Zielgruppe: Technische Fachkräfte mit Qualifikation für Simulatoren und Wartung
- Absicht: Beschleunigte Besetzung offener Stellen und Verringerung des regionalen Fachkräftemangels
| Organisation | Vertreter |
|---|---|
| AMS Schwechat | Michael Schöpf, Florian Panuska |
| Lufthansa Aviation Training Austria GmbH | Mustafa Ciger |
Konkrete Folgen für den Standort Schwechat
Für Schwechat hat die verstärkte Kooperation mehrere unmittelbare Effekte: Erstens verbessert sie die Sichtbarkeit technischer Berufsbilder und Ausbildungswege in der Region. Zweitens verkürzt sie Potenzialwege für Bewerberinnen und Bewerber, da Unternehmen und Arbeitsmarktservice direkt zusammenarbeiten. Drittens stärkt sie die regionale Wirtschaftsstruktur, weil offene Stellen in einem technisch anspruchsvollen Bereich lokal besetzt werden können.
Das Zusammenspiel von Unternehmenswissen und arbeitsmarktpolitischer Vermittlung ist in Regionen mit begrenztem Angebot an spezialisierten Fachkräften zentral. Durch solche Initiativen lässt sich die Zeitspanne zwischen Ausschreibung und Besetzung reduzieren — ein Punkt, der für Betriebe mit laufendem Schulungs- und Wartungsbedarf an Simulatoren essenziell ist.
Weiterer Bedarf und Ausblick
Die Maßnahme zeigt, dass Kooperationen zwischen Unternehmen und dem AMS kurzfristig Personalprofile zusammenbringen können. Langfristig hängt der Erfolg jedoch auch von Ausbildungsangeboten, innerbetrieblichen Weiterbildungsmöglichkeiten und einer attraktiven Standortpolitik ab. Für Schwechat bedeutet das: Je mehr regionale Partner ähnliche Projekte starten, desto stabiler wird der lokale Arbeitsmarkt gegenüber konjunkturellen Schwankungen und technologischen Anforderungen.
Das Recruiting-Event in Schwechat ist ein Beispiel dafür, wie Arbeitsmarktakteure und Unternehmen pragmatisch auf Engpässe reagieren. Für Bewerberinnen und Bewerber eröffnen sich dadurch direkte Zugänge zu spezialisierten Positionen; für Betriebe erhöht sich die Chance, dringend benötigtes Personal mit passender Qualifikation zu finden.
Ob die Aktion zu einer nachhaltigen Entspannung des Fachkräftebedarfs führt, hängt von der weiteren Zusammenarbeit, der Ausweitung ähnlicher Angebote und der Anpassung von Aus- und Weiterbildungsstrukturen ab. Fest steht, dass Schwechat mit solchen Initiativen seine Rolle als Wirtschaftsstandort ausbaut und gleichzeitig Perspektiven für technische Fachkräfte schafft.