Neunkirchen. Das zweite Open‑Space‑Revival‑Festival hat am Freitag und Samstag auf dem Grillplatz in Neunkirchen ein Stück afrikanische Lebensfreude in den Höhenort gebracht. Veranstalter war der im Ortsteil Umpfenbach ansässige Verein The Rising Lions. Das Festival zeichnete sich heuer durch einige Neuerungen und ein vielfältiges Programm aus, das vor allem Musik, Kulinarik und ein Angebot für Familien verband.
Wetterstart mit späterer Besserung
Der Auftakt am Freitagnachmittag war von Regen geprägt, was die Besucherzahlen zunächst dämpfte. Glücklicherweise lockerte es nach einigen Stunden auf; daraufhin verstärkte sich das Aufkommen spürbar. Die Wetterentwicklung beeinflusste Ablauf und Stimmung, änderte aber nichts an der grundsätzlichen Ausrichtung des Festivals: ein offenes, familiäres Angebot mit Schwerpunkten auf Reggae und verwandten Musikrichtungen.
Neues Camping‑Angebot und „Healing Area“
Erstmals stand den Festivalgästen die Möglichkeit zum Camping zur Verfügung. Viele nutzten diese Option, sodass das Festivalgelände am Grillplatz auch abends und über Nacht belebt war. Ergänzend bot die neu eingerichtete „Healing Area“ Angebote wie Yoga an. Die Kombination aus Live‑Musik und Ruhebereichen sollte laut Veranstalter Raum zur Erholung und Gemeinschaft schaffen.
- Datum: Freitag und Samstag (zweite Auflage)
- Ort: Grillplatz Neunkirchen
- Veranstalter: Verein The Rising Lions (Umpfenbach)
- Musikstil: Schwerpunkt Reggae, dazu verwandte Genres
- Neu: Camping‑Möglichkeit, „Healing Area“
Familienfreundliches Rahmenprogramm
Das Festival war bewusst familienfreundlich gestaltet. Für Kinder standen eine Hüpfburg und zahlreiche Outdoor‑Spiele bereit, die von der Jugendarbeit des Landratsamts organisiert wurden. Die Kleinen konnten sich zudem an Aufmal‑Tattoos erfreuen. Für Erwachsene gab es neben musikalischer Unterhaltung die Möglichkeit, sich vor Ort tätowieren zu lassen – als bleibende Erinnerung an das Festival.
„Das angebotene African Food war eine Abwechslung zum sonst üblichen Essen bei Open‑Air‑Events.“
Kulinarik und musikalische Akzente
Die angebotene afrikanische Küche wurde von Besucherinnen und Besuchern als willkommene Abwechslung wahrgenommen. Musikalisch setzte das Festival vor allem auf Reggae‑Acts, ergänzt um Genres, die zur Atmosphäre passten und das Programm auflockerten. Diese Mischung trug dazu bei, dass das Festival sowohl jüngeres als auch älteres Publikum ansprach.
| Programmbereich | Angebot |
|---|---|
| Musik | Reggae und verwandte Genres |
| Familie | Hüpfburg, Outdoor‑Spiele, Aufmal‑Tattoos |
| Erholung | Yoga in der „Healing Area“ |
| Essen | African Food |
Lokale Bedeutung und Ausblick
Für Neunkirchen bedeutet das Festival eine Erweiterung des kulturellen Angebots, besonders durch die Kombination aus Musik, regionaler Jugendarbeit und neuen Formaten wie Camping und Healing‑Bereichen. Solche Veranstaltungen stärken das Gemeinwesen vor Ort, schaffen Begegnungsräume und bieten lokalen Vereinen und Initiativen eine Plattform. Der Verein The Rising Lions hat mit der zweiten Auflage des Open‑Space‑Revival die Weichen gestellt, um das Festival weiterzuentwickeln; ob und in welcher Form es künftig wieder stattfinden wird, hängt von Resonanz, Wetter und organisatorischen Rahmenbedingungen ab.
Die Resonanz der Besucherinnen und Besucher sowie die Nutzung der neuen Angebote deuten darauf hin, dass das Festival in Neunkirchen einen Platz im Veranstaltungskalender beanspruchen kann – vorausgesetzt, Veranstalter und Gemeinde finden Wege zur nachhaltigen Organisation und zur Anpassung an wechselnde Rahmenbedingungen.
Korrespondenz aus Neunkirchen.