Schwerer Verkehrsunfall auf Raststätte Geismühle
Auf der Autobahnraststätte Geismühle an der A57 bei Krefeld ist es am Sonntagabend (18. Oktober) gegen 19.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Todesfolge gekommen. Ein Pkw kollidierte nach Angaben der Autobahnpolizei mit sehr hoher Geschwindigkeit mit einem dort geparkten Sattelanhänger. Der 52-jährige Fahrer des Pkw wurde noch an der Unfallstelle für tot erklärt.
Die Feuerwehr Krefeld erreichte zunächst die Unglücksstelle und verschaffte sich Zugang zum Fahrzeug. Wegen der schweren Zerstörung der Fahrgastzelle und des festgestellten Todes wurde zunächst auf eine unmittelbare Bergung verzichtet; die Bergung erfolgte erst nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme.
Ermittlungen zur Unfallursache laufen
Nach bisherigen Erkenntnissen und Auswertungen der Spurenlage sei das Fahrzeug praktisch ungebremst auf den geparkten Lastwagen aufgefahren, teilte die Polizei mit. Wie es zu dem Unfall auf regennasser Fahrbahn und bei schlechten Sichtverhältnissen kommen konnte, sei noch unklar. Der finale Bericht des angeforderten spezialisierten Unfallaufnahmeteams aus Kleve liegt noch nicht vor. Bisher deute nichts darauf hin, dass der Lkw nicht ordnungsgemäß abgestellt gewesen sei.
„Nach ersten Erkenntnissen und Auswertungen der Spurenlage vor Ort sei das Fahrzeug praktisch ungebremst auf den geparkten Lastwagen aufgefahren.“
Feuerwehr auf Anfahrt in weiteren Unfall verwickelt
Bei der Anfahrt der Rettungskräfte kam es gegen 19.43 Uhr zu einem weiteren schweren Zusammenstoß, an dem ebenfalls Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligt waren. Details zu diesem zweiten Vorfall — etwa Umfang der Schäden oder Verletzte — wurden in der ersten Mitteilung nicht vollständig ausgeführt. Polizei und Feuerwehr bestätigten jedoch, dass beide Einsätze organisatorisch und personell koordiniert worden seien.
- Zeitpunkt erstes Ereignis: 18.10., ca. 19.15 Uhr
- Betroffene Strecke: Raststätte Geismühle, A57 bei Krefeld
- Fahrzeugtyp: Pkw (Peugeot) und geparkter Sattelanhänger
- Opfer: 52-jähriger Pkw-Fahrer, verstorben an der Unfallstelle
- Ermittler: Unfallaufnahmeteam aus Kleve
Auswirkungen auf Verkehr und Rettungsdienste
Der Vorfall auf der Raststätte sowie der anschließende Unfall auf der Anfahrt der Rettungskräfte haben unmittelbare Auswirkungen auf die Einsatzplanung der örtlichen Dienste. Solche Doppelbelastungen können die Verfügbarkeit von Kräften und Fahrzeugen für weitere Notfälle vorübergehend einschränken und führen in der Regel zu längeren Sperrungen oder Verkehrsbehinderungen auf der betroffenen Strecke. Die Polizei hat die Unfallstelle für die Spurensicherung und Bergung der Fahrzeuge gesichert.
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| ca. 19.15 Uhr | Erstmeldung: Pkw fährt unter geparkten Sattelanhänger, Fahrer verstorben |
| ca. 19.43 Uhr | Weiterer schwerer Unfall auf Anfahrt der Rettungskräfte |
Die Polizei weist darauf hin, dass die abschließenden Erkenntnisse zur Unfallursache erst nach Auswertung des Berichtes des Unfallaufnahmeteams vorliegen werden. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei zu melden.
Für die Region Krefeld bleibt dies ein schwerer Vorfall, der einmal mehr die Gefahren von nassen Fahrbahnen und eingeschränkter Sicht im Straßenverkehr verdeutlicht. Die Unfallaufnahme und die weiteren Ermittlungen laufen.