ST. GEORGEN AN DER GUSEN / PERG. Am Donnerstag, 13. August, alarmierten Anrainer gegen 23.05 Uhr die Einsatzkräfte wegen eines Wiesenbrandes nahe des Sportplatzes St. Georgen an der Gusen. Die Freiwillige Feuerwehr St. Georgen an der Gusen war bereits bei Eintreffen der Polizei vor Ort und brachte das Feuer rasch unter Kontrolle.
Erster Löschversuch durch Passanten, Feuerwehr sichert Brandstelle
Zeugen berichteten, dass aufmerksame Passanten den Brand entdeckt und erste Löschmaßnahmen gesetzt hätten. Die Florianis führten anschließend Nachlösch- und Kontrollarbeiten durch; dabei kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz, um mögliche Glutnester auszumachen und die Brandstelle vollständig abzusichern. Ein vollständiges Ausbrennen des betroffenen Gras- und Wiesenbereiches konnte dadurch verhindert werden.
Mutmaßliche Ursache: Feuerwerksbatterie
Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass die Brandentstehung mutmaßlich auf das Zünden einer pyrotechnischen Feuerwerksbatterie auf der Wiese zurückzuführen ist. Ein Jugendlicher soll mit dem Gegenstand hantiert und ihn abgefeuert haben; dadurch dürfte das trockene Gras in Brand geraten sein. Die Exekutive identifizierte nach eigenen Angaben einen 15-jährigen Jugendlichen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung als mutmaßlichen Verursacher. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur genaueren Bestimmung des Hergangs und zur Feststellung der Schadenshöhe, laufen derzeit.
„Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden“, berichtete die Feuerwehr nach Abschluss der Maßnahmen.
Konsequenzen für Einsatzkräfte und Öffentliches Risiko
Der Vorfall verdeutlicht die Anfälligkeit von Wiesenflächen für Brandentstehungen durch pyrotechnische Gegenstände, besonders in der Dämmerung und in Bereichen mit Siedlungsnähe. Für den Bezirk Perg bedeutet jeder Einsatz zusätzlichen Aufwand für die freiwilligen Feuerwehren, die mit Personal und Gerät ausrücken müssen und Nachkontrollen durchführen. Zwar war der Brand dieses Mal rasch beherrschbar, doch solche Einsätze binden Ressourcen und bergen ein Risiko für Personen, Tiere sowie angrenzende Infrastruktur.
- Zeitpunkt: 13. August, ca. 23.05 Uhr
- Ort: Nähe Sportplatz St. Georgen an der Gusen (Bezirk Perg)
- Mutmaßliche Ursache: Zündeln mit einer Feuerwerksbatterie
- Mutmaßlicher Verursacher: 15-jähriger Jugendlicher aus Bezirk Urfahr-Umgebung
- Einsatz: FF St. Georgen an der Gusen, Nachlösch- und Kontrollmaßnahmen, Wärmebildkamera
Offene Fragen und laufende Ermittlungen
Polizei und Feuerwehr führen weitreichende Abklärungen durch: Neben der genauen Schadenshöhe soll geklärt werden, wie der Jugendliche an den pyrotechnischen Gegenstand gelangte und ob Aufsichtspflichten verletzt wurden. Behördenhinweise zu rechtlichen Konsequenzen und möglichen zivil- und strafrechtlichen Folgen gibt es derzeit noch nicht abschließend, die Ermittlungen dauern an.
| Aspekt | Stand |
|---|---|
| Brandort | Wiese nahe Sportplatz St. Georgen an der Gusen |
| Ursache | Mutmaßlich Feuerwerksbatterie |
| Mutmaßlicher Verursacher | 15-jähriger Jugendlicher (Bezirk Urfahr-Umgebung) |
| Maßnahmen | Nachlöscharbeiten, Wärmebildkamera, Ermittlungen zur Schadenshöhe |
Für die Bevölkerung gilt weiterhin: Pyrotechnische Gegenstände bergen auch außerhalb von Silvesterzeiten Brandgefahr. Freiwillige Feuerwehren sind auf Hinweise der Bevölkerung angewiesen; das rasche Melden von Bränden und Erste-Hilfe-Leistungen vor Eintreffen der Einsatzkräfte können entscheidend sein, um Ausbreitung zu verhindern.
Weitere Informationen liefern die zuständigen Stellen, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind und ein genauer Schadensbericht vorliegt.