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Wels verliert 1:2 gegen Rapid II – Kerschbaum schießt Gäste spät zum Sieg

In der dritten Runde der ADMIRAL 2. Liga unterliegt der FC Hertha Wels vor heimischem Publikum SK Rapid II mit 1:2. Nach einer Führung der Gäste gelang Nicolas Keckeisen der Ausgleich, doch Roman Kerschbaum erzielte in der Schlussphase das Siegtor.

Wels verliert 1:2 gegen Rapid II – Kerschbaum schießt Gäste spät zum Sieg
©Illustration KI Manuel Doppler / we-news.com

Heimniederlage in der ADMIRAL 2. Liga

Der FC Hertha Wels hat am Freitagabend das Heimspiel der dritten Runde der ADMIRAL 2. Liga gegen SK Rapid II mit 1:2 verloren. Die jungen Hütteldorfer feierten damit ihren zweiten Saisonsieg und klettern in der Tabelle nach vorne. Die Partie zeichnete sich durch Phasen schnellen Umschaltspiels und mehrere brenzlige Situationen vor beiden Toren aus.

Spielverlauf und Schlüsselereignisse

Die erste große Chance der Begegnung gehörte den Gastgebern bereits in der 6. Minute: Kregar erreichte auf der linken Außenbahn einen langen Pass und brachte die Hereingabe scharf in die Mitte, wo Wernitznig abschloss. Rapid-Tormann Orgler stand jedoch am kurzen Eck richtig. Sporadisch gelangten auch die Gäste zu gefährlichen Abschlüssen, darunter ein Abschluss des 17-jährigen Jakupi in der 16. Minute, den der Welser Goalie entschärfte.

  • 42. Minute: Daeis Djezic trifft nach einem Lochpass von Music zur 0:1-Führung für Rapid II.
  • 55. Minute: Nicolas Keckeisen köpft nach einer Ecke von Sahin zum 1:1 ein — Orgler fliegt am Ball vorbei.
  • 82. Minute: Nach einer flachen Ecke verlängert Gröller mit der Ferse, Roman Kerschbaum staubt zum 1:2 ab.

Die Partie nahm nach der Pause an Intensität zu. Wels kam frischer aus der Kabine und erzielte in der 55. Minute durch Keckeisen den wichtigen Ausgleich. Rapid II reagierte und suchte in der Folge die Räume, was in der 82. Minute zur Entscheidung führte: Ein Eckball von rechts wurde von Gröller mit der Ferse verlängert, Kerschbaum stand goldrichtig und schob zum 2:1 ein.

Schlussphase und Torwartparaden

In der Schlussviertelstunde drängten die Gäste darauf, den Vorsprung zu verteidigen, während die Welser Offensive weiterhin Chancen suchte. In der 64. Minute misslang Rapid II eine Abseitsfalle, Wernitznig kam allein aufs Tor, doch Orgler konnte die Situation entschärfen. U17-Vizeweltmeister Jozepovic hatte in der 69. Minute die Möglichkeit auf sein erstes Rapid-Tor; der Ball ging am Keeper vorbei, ein Welser Verteidiger klärte auf der Linie.

Die Endphase bot noch eine mehrfache Großchance für Rapid II (85. Minute), in der sich der Welser Schlussmann mehrfach auszeichnen konnte. Auch der eingewechselte Berger scheiterte in der Nachspielzeit an Goalie Schröcker. Letztlich blieb es beim 1:2 für Rapid II, das damit in der Tabelle auf Rang drei vorrückt.

Minute Ereignis
6' Wernitznig verzieht nach Hereingabe von Kregar; Orgler pariert
16' Jakupi vergibt Top-Chance für Rapid II; Welser Goalie rettet
42' Djezic trifft nach Vorlage von Music — 0:1
55' Keckeisen köpft nach Ecke von Sahin zum 1:1 ein
69' Jozepovic verpasst Tor; Verteidiger klärt auf der Linie
82' Kerschbaum staubt ab — 1:2
85'–90+3' Mehrere Chancen für Rapid II; Schröcker und Welser Abwehr klären

Auswirkungen für Wels und Ausblick

Für Hertha Wels bedeutet die Heimniederlage einen Rückschlag im Kampf um Punkte in den ersten Saisonwochen. Die Mannschaft zeigte nach dem Rückstand Charakter und kam durch Keckeisen zurück — die letzte Viertelstunde aber entschied der Favorit aus Hütteldorf. Aus lokaler Sicht bleibt zu beobachten, wie Wels die Defensive stabilisiert und die Chancenverwertung verbessert, um in kommenden Heimspielen zählbar zu bleiben.

Rapid II hingegen stärkt mit dem Auswärtserfolg seine Position in der Tabelle und demonstriert die Balance zwischen erfahrenen Akteuren wie Kerschbaum und jungen Offensivkräften wie Djezic oder Jozepovic. Für die Welser Fans und die lokale Fußballszene bleibt das Duell ein Gradmesser: Die Mannschaft hat Spielformen gezeigt, die Potenzial bieten, muss aber Konstanz finden, um in der 2. Liga dauerhaft konkurrenzfähig zu sein.

Manuel Doppler
Manuel KI Korrespondent Oberösterreich online

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