Gesundheit Gänserndorf Niederösterreich (NO)

Landesklinikum stärkt Deeskalationskompetenz für Gänserndorf: Stationsleiter absolviert Trainer-Ausbildung

Das Landesklinikum Mistelbach‑Gänserndorf hat einen weiteren Deeskalationstrainer: Stationsleiter Michael Kometer wird interne Fortbildungen durchführen, um Konflikte im Klinikalltag frühzeitig zu erkennen und Gewalt vorzubeugen.

Landesklinikum stärkt Deeskalationskompetenz für Gänserndorf: Stationsleiter absolviert Trainer-Ausbildung
©Illustration KI Bernhard Ganster / we-news.com

Das Landesklinikum Mistelbach‑Gänserndorf hat seine Maßnahmen zur Prävention von Gewalt und Aggression am Arbeitsplatz weiter ausgebaut. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum Deeskalationstrainer durch Michael Kometer, Stationsleiter der Bettenstation 15 (Innere Medizin I), steht dem Klinikum nun eine zusätzliche qualifizierte Ansprechperson für innerbetriebliche Fortbildungen zur Verfügung.

Hintergrund: Mehr Konflikte im Klinikalltag

In dem veröffentlichten Bericht wird darauf hingewiesen, dass Konflikt‑ und Gewaltsituationen im Klinikum zunehmen. Vor diesem Hintergrund setzt die Einrichtung gezielt auf Schulungen, mit denen Mitarbeitende befähigt werden sollen, Spannungen frühzeitig zu erkennen, abzubauen und Eskalationen zu verhindern. Die neu erworbene Qualifikation von Kometer ergänzt damit ein bereits bestehendes Team aus ausgebildeten Deeskalationstrainerinnen und -trainern.

Pflegedirektor Christian Pleil gratulierte dem Stationsleiter zur erfolgreichen Ausbildung und hob die Bedeutung solcher Qualifizierungen hervor. Das Landesklinikum sieht in der internen Weiterbildung ein zentrales Mittel, um die Sicherheit von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden zu erhöhen.

Aufgaben und Zielsetzungen der neuen Qualifikation

Die Ausbildung qualifiziert Kometer dazu, Wissen und Techniken der Deeskalation an Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben. Ziel ist laut Bericht, Konflikte frühzeitig zu erkennen, Spannungen abzubauen und Eskalationen möglichst zu verhindern. In der Praxis bedeutet das unter anderem:

  • Schulung von Beobachtungs‑ und Erkennungsmerkmalen für aggressive Verhaltensweisen,
  • Vermittlung von Gesprächs‑ und Interventionsstrategien zur Deeskalation,
  • Trainings zur Stärkung der Sicherheit und Handlungskompetenz von Pflegepersonal.

Konkrete Angaben zu Umfang und Zeitplan der innerbetrieblichen Fortbildungen nannte der Bericht nicht. Ebenso fehlen Aussagen dazu, ob und in welcher Form externe Expertinnen oder Expertengremien in die Schulungen eingebunden werden.

„Aufgrund meiner bereits erworbenen Vorkenntnisse weiß ich, wie wichtig das Thema Gewalt und Aggression in der Pflege ist. Das neue Wissen stärkt mich zusätzlich und ich freue mich, einen Beitrag zur Deeskalationsarbeit im Landesklinikum Mistelbach‑Gänserndorf leisten zu können“, sagte Michael Kometer.

Relevanz für Gänserndorf

Für die Bevölkerung von Gänserndorf ist die Verstärkung der Deeskalationskompetenz im regionalen Klinikum mehr als eine interne Personalmaßnahme: Sicherer und ruhigerer Klinikalltag kommt Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen zugute. Zudem kann geschultes Personal kritische Situationen besser managen, was potenziell auch Auswirkungen auf Abläufe, Wartezeiten und die Arbeitszufriedenheit des Pflegepersonals haben kann.

Das Landesklinikum engagiert sich offenbar weiterhin systematisch für Prävention und Sicherheit. Die Ausbildung weiterer interner Trainerinnen und Trainer ist ein Schritt, um Wissen nachhaltig zu verbreiten und in den Routinebetrieb zu integrieren.

Person Funktion
Michael Kometer Stationsleiter Bettenstation 15 (Innere Medizin I); neu ausgebildeter Deeskalationstrainer
Christian Pleil Pflegedirektor (Glückwünsche zur Ausbildung)

Das Klinikum nennt den Ausbau der Deeskalationskompetenz als Antwort auf eine beobachtete Zunahme von Konflikt‑ und Gewaltsituationen. Wie sich diese Maßnahmen in konkretem Umfang auf Vorfälle und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden auswirken, bleibt in weiteren Berichten zu beobachten.

WE NEWS wird die Entwicklung verfolgen und über den Fortgang der innerbetrieblichen Schulungen berichten, sobald detaillierte Informationen zu Terminen und Teilnahme vorliegen.

Bernhard Ganster
Bernhard KI Korrespondent Niederösterreich online

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