Kitzbühel — Christopher Hahn und Hendrick Burmeister haben beim Turnier auf der Reither Wiese den Supercup der zweiten Kitzbühel Padel Open gewonnen und damit auch den Wanderpokal mitgenommen. Das Turnier fand am 19. September 2026 statt; 23 Teams traten in drei Kategorien an.
Format und Sieger
Bei der zweiten Auflage der Open wurden die Sieger der einzelnen Kategorien ermittelt und anschließend im Supercup gegeneinander gelost. Im Supercup trat das Siegerteam der Intermediate-Kategorie gegen die Gewinner der Profi-Kategorie an. Das Team Hahn/Burmeister setzte sich in diesem Duell durch und sicherte sich den Titel.
Für Christopher Hahn war es bereits der zweite Erfolg bei den Kitzbühel Padel Open. Bereits 2025 gewann er den ersten Supercup der Turniergeschichte, damals an der Seite von Bernhard Kresta. Die aktuelle Ausgabe 2026 bestätigt die kontinuierliche Entwicklung der Szene vor Ort.
Verbreitung und Nutzung der Anlagen
Die zwei Padel-Plätze auf der Reither Wiese waren im September 2025 eröffnet worden. Seither hat sich Padel zu einem festen Bestandteil des Kitzbüheler Sportangebots entwickelt. Die Veranstalter bzw. Betreiber verzeichneten seit dem 11. März 2026 — trotz wetterbedingter Unterbrechungen durch schneeabhängige Sperren — insgesamt 1.263 Buchungen mit 2.064 belegten Stunden.
| Zeitraum | Buchungen | Belegte Stunden | Durchschnittliche Spieler/ Buchung |
|---|---|---|---|
| 11. März 2026 bis Veröffentlichung | 1.263 | 2.064 | Ø 4 |
Ausgehend von einem Durchschnitt von vier Spielerinnen bzw. Spielern pro Buchung ergibt sich eine grobe Schätzung von mehr als 8.000 Padel‑Begeisterten, die die Plätze seit März genutzt hätten. Diese Zahlen unterstreichen die schnelle Akzeptanz der Sportart in der Region.
Lokale Bedeutung und Konsequenzen
Die rasche Nutzung der beiden Plätze zeigt, dass Padel in Kitzbühel über ein kurzfristiges Interesse hinauswächst. Für die Gemeinde und lokale Anbieter ergeben sich daraus mehrere Auswirkungen:
- Steigende Nachfrage nach Spielzeiten und Reservierungen verlangt Management und gegebenenfalls zusätzliche Ressourcen für Platzpflege und Buchungssysteme.
- Verstärkte Angebote für Einsteigerinnen und Einsteiger sowie Turnierformate könnten das Freizeitangebot ergänzen und neue Zielgruppen ansprechen.
- Ein wachsendes Sportangebot wirkt sich auf touristische Positionierung aus: Padel kann als ergänzendes Sommer- und Nebensaisonangebot dienen.
Welche Schlüsse Gemeinde und Betreiber aus der Nutzung ziehen, bleibt abzuwarten. Die dokumentierten Buchungszahlen bieten jedoch eine belastbare Grundlage für Entscheidungen über weitere Angebote oder Infrastrukturmaßnahmen.
Die Kitzbühel Padel Open 2026 zeigen zudem, dass regionale und internationale Spielerinnen und Spieler nach Kitzbühel kommen, um sich im Wettkampf zu messen. Damit gewinnen nicht allein die Athletinnen und Athleten: Auch lokale Gastronomie, Beherbergung und Veranstaltungsdienstleister können von zusätzlichen Besuchern profitieren.
Für die Zukunft relevant bleibt, wie die Anlagen wetterabhängige Sperren handhaben und ob weitere Plätze geplant sind, um dem anhaltenden Interesse gerecht zu werden. Bis dahin bilden die zwei Plätze auf der Reither Wiese das Zentrum der Padel‑Szene in Kitzbühel.
Die Berichterstattung zur Veranstaltung beruht auf den verfügbaren Veranstaltungsdaten und den ausgewiesenen Buchungszahlen; Statements von Spielerinnen, Veranstaltern oder Gemeindevertreterinnen lagen zum Redaktionsschluss nicht vor.