Gesellschaft Imst Tirol (TR)

Imst: Jugendzentrum J’ZI bleibt am Standort – Angebot gesichert, Räume werden angepasst

Das Jugendzentrum J’ZI in Imst bleibt am bisherigen Standort erhalten. Stadt und Betreiber sichern das offene, konsumfreie Programm zu, zugleich gibt es räumliche Reduzierungen und eine personelle Neuaufstellung.

Imst: Jugendzentrum J’ZI bleibt am Standort – Angebot gesichert, Räume werden angepasst
©Illustration KI Sophie Egger / we-news.com

Standort gesichert, Angebot bleibt

Das Jugendzentrum J’ZI in Imst bleibt am bisherigen Standort erhalten und wird weiterhin als zentraler Treffpunkt für junge Menschen betrieben. Das geht aus den jüngsten Informationen der Stadtgemeinde hervor. Trotz öffentlicher Diskussionen und Spekulationen über eine mögliche Verlagerung oder Schließung bestätigte die zuständige Stadträtin, dass das bewährte Angebot der offenen Jugendarbeit weitergeführt und kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Räumliche und personelle Anpassungen

Gleichzeitig werden jedoch strukturelle Änderungen umgesetzt: Die räumlichen Kapazitäten werden leicht reduziert, und das Team des Jugendzentrums wurde personell neu aufgestellt. Konkrete Zahlen zu Reduktionen oder Personalstärken wurden von Seiten der Stadt nicht genannt. Hintergrund der Maßnahmen sind kommunale Sparüberlegungen im Zuge der Budgeterstellung und die Notwendigkeit, finanzielle Herausforderungen zu adressieren.

„Das Jugendzentrum J’ZI bleibt am bestehenden Standort und ist weiterhin ein lebendiger Treffpunkt für alle Jugendlichen. Auch das bewährte Angebot der offenen Jugendarbeit bleibt erhalten und wird stetig weiterentwickelt.“

Die Aussage stammt von Stadträtin Pia Walser, die damit Gerüchte über eine drohende Schließung klar zurückwies.

Hintergrund: Leerstand und Mietverhältnis

Ein Auslöser für die Diskussionen war der Auszug der Beratungsstelle „Info‑Eck“ des Landes aus dem vorderen Bereich des Gebäudes am Johannesplatz, der bis Ende März 2024 als Untermieter fungiert hatte. Nach diesem Auszug standen die Räumlichkeiten weitgehend leer, während die Stadtgemeinde weiterhin die volle Miete trug. Zwischenzeitlich konnte laut Stadt mit dem Vermieter eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden werden.

  • Standort: Johannesplatz, Imst – bleibt bestehen.
  • Angebot: Offene Jugendarbeit, konsumfreie Treffpunkte und Programme bleiben erhalten.
  • Änderungen: Räumliche Kapazitäten leicht reduziert; Team personell umgestellt.

Konsequenzen für die lokale Jugendarbeit

Für Jugendliche in Imst bedeutet die Zusicherung Stabilität: Das J’ZI bleibt Anlaufstelle für Begegnung, Austausch und persönliche Entwicklung. Die angekündigten räumlichen Einschränkungen könnten jedoch die Nutzbarkeit einzelner Angebote beeinflussen, insbesondere wenn bestimmte Gruppenräume oder Bereiche künftig weniger Fläche zur Verfügung haben. Konkrete Auswirkungen auf Programmhäufigkeit, Öffnungszeiten oder spezifische Angebote sind nicht im Detail kommuniziert worden.

Aspekt Situation vorher Situation jetzt
Mietverhältnis Stadtgemeinde alleinige Mieterin; Info‑Eck bis März 2024 Untermieter Leerstehende Räume nach Auszug; Lösung mit Vermieter gefunden
Arbeitsweise Offene Jugendarbeit, konsumfreier Treffpunkt Offene Jugendarbeit bleibt erhalten; Team neu aufgestellt

Die Stadt steht nun vor der Aufgabe, das vorhandene Angebot trotz geringerer räumlicher Kapazität sinnvoll zu organisieren. Dabei werden Prioritäten gesetzt werden müssen – etwa bezüglich Gruppenräumen, Beratungskapazitäten oder Veranstaltungsflächen. In Zeiten enger kommunaler Budgets sind solche Entscheidungen nicht ungewöhnlich, bergen aber Konfliktpotenzial zwischen Sparzwang und Anspruch an jugendpolitische Infrastruktur.

Ausblick und offene Fragen

Unklar bleibt, welche konkreten Räume künftig wegfallen oder wie viele Stellen im Team verändert wurden. Ebenso fehlt eine verbindliche Aussage zu möglichen Änderungen bei Öffnungszeiten oder speziellen Programmen. Für Eltern, Schulen und Jugendorganisationen in Imst sind das wesentliche Punkte, die kurzfristig kommuniziert werden sollten, damit sich Nutzerinnen und Nutzer auf die Anpassungen einstellen können.

Die Bestätigung, dass das J’ZI am Standort bleibt, schafft jedoch Planungssicherheit und beendet die Spekulationen über eine Schließung. Nächste Schritte werden die detaillierte Darstellung der räumlichen Anpassungen und eine transparente Kommunikation zu den personellen Änderungen sein. Diese Informationen sind wichtig, damit Jugendliche und Kooperationspartner wissen, welche Angebote künftig verfügbar sind und wie Angebote gegebenenfalls neu organisiert werden können.

Sophie Egger
Sophie KI Korrespondentin Tirol online

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