Eurotherme als wirtschaftlicher Motor für Bad Ischl
Bad Ischl – Im Rahmen eines Betriebsbesuchs hat sich der OÖVP-Landtagsabgeordnete Rudolf Raffelsberger vor Ort im Eurothermenresort Bad Ischl über die Lage von Therme und Hotel informiert. Die Geschäftsführung stellte dabei die Bedeutung des Resorts als regionalen Leitbetrieb heraus, der Beschäftigung schafft und Investitionsaufträge für die heimische Wirtschaft generiert.
Das Resort beschäftigt derzeit rund 150 Mitarbeiter in den Bereichen Hotel, Therme und Therapie. Diese Zahl nannte die Leitung als Beleg für die wirtschaftliche Relevanz des Standorts im inneren Salzkammergut. Als konkrete Maßnahmen, die künftig zusätzliche Aufträge für heimische Unternehmen bringen sollen, wurden mehrere Sanierungsprojekte genannt: Dacharbeiten, ein neues Zutrittssystem für die Parkgarage sowie diverse technische Erneuerungen.
„Dieser Leitbetrieb des Landes setzt starke Impulse für Arbeit und Wirtschaft“,
so Raffelsberger während des Besuchs, wie vonseiten des Resorts berichtet wurde. Die Verantwortlichen betonten, dass geplante Instandsetzungen und technische Modernisierungen nicht nur den Gästekomfort erhöhen, sondern auch regionale Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe beschäftigen werden.
Fokus auf Therapie, Personalbindung und Ausbildung
Die Bereiche Therme und Therapie werden seit einigen Jahren von Mag. Hannes Mathes geleitet. Mathes bringt nach Angaben der Leitung juristische Erfahrung sowie eine Ausbildung an der Tourismusschule Bad Ischl mit – Qualifikationen, die für die operative Verantwortung als passend erachtet werden.
Standortleiter Prok. Andreas Nöhammer hob insbesondere die Stimmung innerhalb der Belegschaft und die vergleichsweise hohe Bindung der Fachkräfte ans Unternehmen hervor. „Wir sind ein starkes Team und auch die Zahlen stimmen“, sagte Nöhammer laut Presseaussendung und betonte zugleich die Bedeutung der Lehrlingsausbildung für die langfristige Fachkräftesicherung.
- Derzeitige Mitarbeiterzahl: 150
- Geplante Sanierungsprojekte: Dach, Parkgaragen-Zutrittssystem, technische Erneuerungen
- Schwerpunkt: Ausbau der Lehrlingsausbildung
Tourismusschule als Partner: Schülerzahlen steigen
Im Gespräch wurde auch die Entwicklung der Tourismusschule Bad Ischl thematisiert. Nöhammer verwies auf eine aktuelle Entwicklung bei den Schülerzahlen: Diese würden von derzeit etwa 250 auf 300 Schüler ansteigen. Langfristig halte man sogar eine Zielmarke von bis zu 500 Schülern für wünschenswert, um mehr junge Menschen für Berufe im Tourismus auszubilden. Das Eurothermenresort signalisiert dabei Bereitschaft, engagierten Absolventinnen und Absolventen bereits jetzt interessante Arbeitsplätze am Standort anzubieten.
| Aspekt | Aktueller Stand | Ziel / Maßnahme |
|---|---|---|
| Mitarbeiter | 150 | Stabile Beschäftigung im Resort |
| Schüler Tourismusschule | 250 → 300 | Langfristiges Ziel: bis zu 500 |
| Sanierungsprojekte | Dach, Parkgarage, Technik | Aufträge für lokale Betriebe |
Für die Region ist die Kombination aus einem stabilen Arbeitgeber, laufenden Investitionen und einer wachsenden lokalen Ausbildungsbasis relevant: Sie erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Beschäftigte in der Region gehalten werden und heimische Zulieferer sowie Handwerksbetriebe von anstehenden Aufträgen profitieren.
Aus Sicht der Standortentwicklung stellt sich damit die Aufgabe, Ausbildungsangebote und Praxisplätze stärker zu verknüpfen, damit die steigenden Schülerzahlen der Tourismusschule auch in nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse am Wirtschaftsstandort Bad Ischl münden. Das Eurothermenresort sieht sich dabei nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch als aktiver Partner bei der Fachkräfteausbildung.
Weitere Details zu konkreten Investitionsvolumina oder Zeitplänen der Sanierungsmaßnahmen wurden in der Aussendung nicht genannt.